KATHARINA KRUSE
MTB Enduro | Gravel
Name: Katharina Kruse
Sportart(en): MTB Enduro und Gravel
Jahrgang: 1996
Heimat (oder Aufgewachsen in/Wohnort): Springe am Deister Niedersachsen (aufgewachsen in Sachsen-Anhalt)
Ausbildung: Studium in Visueller Kommunikation (Bachelor of Arts)
Beruf(ung): Social Media und Ambassador Managerin Fidlock Consumer Products
Im Maloja-Team seit: 2025
Maloja ist für mich … Sehnsucht nach Bewegung, Freiheit und Zusammenhalt, alles im Einklang mit der Natur. Und ein Traum, der in Erfüllung geht.
Schöne Momente (statt Erfolge): Die kleinen, unscheinbaren Augenblicke: Einen Trail zum allerersten Mal fahren, morgens zerknittert im Zelt aufwachen, den ganzen Tag frische Luft einatmen, Sonnen-Auf- und Untergänge– oder das Gefühl, nach einem anstrengenden Tag voller Höhenmeter erschöpft, aber glücklich ins Bett zu fallen.
Wo kommst Du her?
Geboren in Berlin, aufgewachsen im Flachland Sachsen-Anhalts war mein einziger Berührungspunkt mit dem Radlfahren bis 2016, dass ich mit dem City-Bike zur Schule bin und des Öfteren mal einen Skorpion gemacht habe, weil ich mit den Reifen in den Stadtbahnschienen stecken geblieben bin.
Was nimmst Du zur Brotzeit mit?
Eine Avocado und ein Ei
Lieblingswort?
Dämmerlicht – klingt für mich wie ein Versprechen für magische Stunden in der Natur.
Was brauchst Du?
Kleine Zeitfenster zum Durchatmen und Genießen.
Was brauchst Du nicht?
Stress
Dein Lieblingstalent?
Dinge wiederfinden, die ich als verloren geglaubt habe, dabei hab ich sie einfach nur verlegt… vor ein paar Tagen oder ein paar Wochen oder ein paar Jahren :))
Ich würde niemals …
lmeine Sonne-Mond Kette zuhause lassen.
Ich würde sofort …
nur das Nötigste in meine Biketaschen packen und mit dem Gravel auf eine neue Bikepacking-Tour aufbrechen.
Zufrieden bin ich …
wenn ich in der Natur und in Bewegung bin, mit oder ohne Fahrrad.
Dein größter Erfolg:
Meine größten Erfolge sind, mich selbst zu überraschen und zu merken, wozu mein Körper alles in der Lage ist.
Deine bitterste Niederlage/schwerste Krise:
Wo soll ich anfangen? Für mich geht es eher darum, Niederlagen und Krisen anzunehmen und lieben zu lernen, weil sie unser Leben und uns formen. Es ist der Lauf der Dinge, Höhen und Tiefen, Aufs und Abs. Eigentlich wie beim Enduro fahren, nur das die Abfahrten deutlich mehr Freude bringen als das Hochfahren haha.
Ein Vorurteil, das (auf Dich) zutrifft:
Wenn ich sage, ich brauche noch 5 Minuten, werden es meistens 15 – ich unterschätze einfach, wie viele Dinge ich in letzter Sekunde noch erledigen muss.
Schweigsam oder redselig?
Kommt auf den Moment an.
Deine liebste Ausdrucksform?
Zach (ich selbst gebrauch es gar nicht, liebs aber, wenn ich Österreicher den Ausdruck sagen hör)
Was hast Du aus dem Leistungssport fürs Leben gelernt?
Durchhaltevermögen und Konstanz zahlt sich immer aus.y off.
Was aus dem Leben für den Leistungssport?
Dass ein gutes Bauchgefühl mindestens genauso wichtig ist wie der richtige Luftdruck in den Reifen.
Stadt oder Land?
Für immer Land – am liebsten mit Trails, die direkt hinter der Haustür starten.
Mit Plan oder ohne?
Ein bisschen von beidem: Der Plan ist, grob einen zuhaben, aber so viel Freiheit, dass man spontan auf spannende und schöne Dinge reagieren kann und trotzdem irgendwie ans Ziel ankommt..
Einfach drauflos oder mit Konzept?
Einfach drauflos – aber mit genug Essen im Rucksack, um unterwegs keine schlechte Laune zu bekommen.
Struktur oder Chaos?
Ein organisiertes Chaos – ich finde immer alles wieder ... irgendwann.
Ein Schaden, der einen Nutzen hatte/Ein Fehler, aus dem ich gelernt habe:
Als ich mich bei einer Schnitzeljagd in Sölden mit einer Freundin komplett verfahren habe – daraus habe ich gelernt, dass man auch ohne Orientierungssinn irgendwann ans Ziel kommt, es dauert nur sehr viel länger haha.
Das hätt’s nicht gebraucht/hätte ich mir sparen können:
Irgendwie ist doch alles für was gut.
Eine Tradition, die ich bis heute lebe:
auf meine Intuition vertrauen.
Da bringt mich keiner hin/dazu:
Alleine ins Meer raus zuschwimmen. Ich weiß, meine Angst vor Haien ist maßlos übertrieben, unbegründet und auf keinen Fall rational, aber definitiv vorhanden.
Sicherheit brauche ich …
wenn ich große Pläne schmiede.
Ein Risiko gehe ich ein …
bei allem, was Abenteuer verspricht.
Am Gipfel …
halte ich inne und genieße.
Erfüllte Träume/Ziele:
Meinen Job mit meiner Leidenschaft zu verbinden und nebenbei noch Natur und Länder mit dem Radl zu erkunden und darüber tolle Menschen kennen zu lernen.
Noch offene Träume/Ziele:
Island mit dem Rad erkunden… :)
Heimberg/-trail/-spot:
Eher ein Heimhügel mit süßen 300 hm: der Deister im Norden Deutschlands.
Lieblingsberg/-trail/-spot:
Ich bin super gern in Nauders (3Länder-Enduro-Trails), aber gerade in den letzten Jahren reizen mich auch Gebiete und Trails, die ich noch gar nicht kenne und erst erkunden und entdecken muss.
Drei Dinge, die in Deinen Rucksack/Reisetasche gehören:
IMeist vergesse ich die Ersatzteile wie Schlauch oder Kettenschloss, habe aber genug Snacks für alle im Rucksack (definitiv mehr als nur drei haha).
Angst ist/kann …
befreiend und beflügelnd sein, wenn man es schafft, sie zu überwinden.
Mich inspiriert …
die Schönheit der Natur und die Menschen, die man unterwegs kennenlernt.
Ich lache über …
die kleinen absurden Momente im Leben und auch oft über mich selbst, aber am liebsten mit anderen.
Ich verzweifle …
meistens an mir selbst.
Sesshaft oder Nomade?
Ein bisschen von beidem: Zu Hause ist mein Ruhepol, aber die Sehnsucht lässt mich immer wieder losziehen.
Leidensfähigkeit:
Wenn ich mir ein Ziel gesetzt habe, ist Aufgeben nur eine Option, wenn die Gesundheit auf dem Spiel steht, denn die, ist das wichtigste Gut, das wir haben.
Trainingsfleiß:
Sehr hoch, aber mit einem selbstbestimmten, flexiblen Trainingsplan, der zu meinem Leben passt und nicht meinen Lebenstakt bestimmt.
Der Café/Das Bier/Der Wein schmeckt am besten in:
Mir schmeckt am besten der Tee am Morgen und Abend einer Bikepacking-Tour. Ein Ritual, welches für mich der schönste Start und Abschluss eines Tages aufm Radl ist..